Extrusionsblasformen

Seit 1955 produziert KKT Hohlkörper im Extrusionsblasformverfahren. Dabei wird kontinuierlich ein Schlauch (Vorformling) aus heißem, formbaren Kunststoff senkrecht nach unten aus dem sogenannten „Kopf“ extrudiert.
Das zu diesem Zeitpunkt geöffnete zweiteilige Werkzeug fährt zu und umhüllt den Schlauch. Fast gleichzeitig fährt der Blasdorn von oben in den Schlauch ein und presst Druckluft in denselbigen, wodurch der Schlauch aufgeblasen und an die Kontur des Blaswerkzeuges angepresst und abgekühlt wird. Der Kunststoff passt sich so der vorgegebenen Form an und wird fest.

KKT weist nicht nur eine langjährige Erfahrung und Tradition in diesem Verfahren auf, sondern verfügt auch über modernste, teils vollelektrische Maschinen (siehe auch Umwelt). Das Sortiment erstreckt sich von 5ml bis 1000ml, in Einzelfällen bis 5000ml. Dabei sind es die Innovatotionen, kundenorientierte technische Lösungen, die das Bild bestimmen. Hier findet sich wieder, dass wir uns als Dienstleister am Kunden verstehen.
Als Materialien werden neben den gängigen Polyolefinen wie Polypropylen und Polyethylen (HDPE und LDPE) auch Polyvinylchlorid (PVC) und Polyamid verarbeitet.

Zusätzlich zum bekannten Monoverfahren bietet KKT das sogenannte Coextrusionsblasverfahren (Coex) an. Hierbei werden neben der Trägerschicht zusätzlich eine Verbindungsschicht und die Sperrschicht  (EVOH oder PA) gefertigt.

Dies bietet Schutz vor aggressiven Füllgütern im chemisch-technischen Bereich (3 Lagen). Im Food-Sektor wird dagegen die 5/6 Lagen-Version mit zusätzlicher PE/PP Schicht innen bevorzugt, sodass die Sperrschicht, die i.d.R. zur Reduzierung der Sauerstoffpermeation eingesetzt wird, keinen Kontakt zum Lebensmittel hat.

Spritzstreckblasen

Hier unterscheidet man zwischen 1- und 2-stufigem Verfahren. Das 1-stufige Spritzstreckblasen ähnelt in den ersten beiden Stationen dem Spritzblasen, dann jedoch wird der Preform nicht nur radial aufgeblasen, sondern biaxial (radial und axial) verstreckt. Dies ermöglicht im Vergleich zum Spritzblasen auch dünnwandige Körper.

KKT nutzt dieses einmalige Verfahren insbesondere für extreme Designs in PET und PP, für sehr kleine Behälter (Miniaturen) wie auch für Weitmundbehälter.

Das 2-stufige Streckblasen bildet vom Prinzip her den gleichen Prozess ab. Die Trennung von Spritzguss- und Streckblasprozess ermöglicht jedoch eine ökonomisch wertvolle Trennung von beiden Zyklen.

Insbesondere bei größeren Behältern und bei Nutzung der vielfältigen Standardmündungen bietet KKT ein optimiertes Kostenpotenzial für die Kunden. Die langjährige Erfahrung bei karbonisierten Getränken, aber auch die eigene Designentwicklung erweitern das Portfolio technisch wie optisch.

Die Behälter in PET und OPP sind hochtransparent und mechanisch extrem belastbar.

Spritzblasen

Dieses Verfahren dient insbesondere dem wirtschaftlichen Herstellen von Hohlkörpern mit präzisem Mündungs- und Dichtungsbereich sowie gleichbleibender Wandstärke. Fertigungstechnisch bedingt weisen die meist kleineren Behälter (bis 100ml) keine Nähte oder Quetschkanten auf.
Beim Spritzblasen wird zunächst im Spritzgußverfahren ein zylindrischer Vorformling (Preform) hergestellt. Dieser besitzt schon die absolut exakte Mündungsgeometrie. In der Konditionierstation wird dieser dann thermisch auf das Blasprofil eingestellt und schließlich in der nächsten Station radial aufgeblasen.
Hohe Qualität bei guter Wirtschaftlichkeit zeichnen das Verfahren aus. Ein flexibler Werkzeugbau garantiert schon für mittlere Mengen eine zeitnahe und ökonomische Realisierung.
Die stabilen Behälter werden in PP, PE aber auch PET hergestellt.

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